(PR-inside.com 07.11.2009 12:35:02) - Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hat die IG Metall vor
zu hohen Lohnforderungen gewarnt. Die Gewerkschaft wisse, dass die
Arbeitgeber der Branche bisher mehr als 95 Prozent der Belegschaften
gehalten haben, obwohl Produktion und Auftragseingänge um mehr als
20 Prozent abgestürzt sind, sagte Kannegiesser der «Welt am
Sonntag».
Ausdrucken
Per e-Mail empfehlen
Berlin (ddp). Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hat die IG Metall vor zu hohen Lohnforderungen gewarnt. Die Gewerkschaft wisse, dass die Arbeitgeber der Branche bisher mehr als 95 Prozent der Belegschaften gehalten haben, obwohl Produktion und Auftragseingänge um mehr als 20 Prozent abgestürzt sind, sagte Kannegiesser der «Welt am Sonntag». Dieser dramatische Rückschlag müsse erst aufgeholt werden. «Jetzt wieder in die üblichen Rituale und Denkmuster
zu verfallen wäre völlig daneben«, sagte Kannegiesser. Er fügte hinzu: »Anders als in normalen Tarifrunden müssen wir diesmal im Blick behalten, auf welchem Niveau wir uns befinden, und dürfen nicht nur auf Veränderungsraten starren.»
Dem Arbeitgeberverband zufolge ist die Talsohle beim Auftragseingang zwar durchschritten. Im zweiten Quartal seien die Bestelleingänge wieder gestiegen, und auch im September habe der Index zugelegt und erreiche jetzt einen Wert von 93,3 nach 92,9 Punkten im August. Die Rückstände gegenüber dem Vorjahresniveau betrügen jedoch immer noch 13,9 Punkte.
(ddp)
Erklärung:
Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.