(PR-inside.com 07.11.2009 13:33:04) - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet im kommenden Jahr mit
einem Defizit in Höhe von 17,8 Milliarden Euro. Grund dafür seien
Mehrausgaben in Höhe von fünf Milliarden Euro, berichtet das
Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» unter Berufung auf den Entwurf der
Nürnberger Behörde zum Haushaltsplan 2010. Dieser soll am Freitag
vom Verwaltungsrat verabschiedet werden.
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Hamburg (ddp). Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet im kommenden Jahr mit einem Defizit in Höhe von 17,8 Milliarden Euro. Grund dafür seien Mehrausgaben in Höhe von fünf Milliarden Euro, berichtet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» unter Berufung auf den Entwurf der Nürnberger Behörde zum Haushaltsplan 2010.
Dieser soll am Freitag vom Verwaltungsrat verabschiedet werden.
Die BA kalkuliert demnach 2010 mit Ausgaben von knapp 54 Milliarden Euro bei Einnahmen in Höhe von lediglich 36,1 Milliarden Euro. Sie selbst kann von dem Minus nur rund 1,8 Milliarden Euro aus eigenen Rücklagen abdecken. «Das verbleibende Defizit in Höhe von 16 Milliarden Euro muss der Bund mit Darlehen beziehungsweise einem Zuschuss ausgleichen», zitiert der «Spiegel» die Vorlage. Nach den darin enthaltenen Zahlen muss die Behörde im kommenden Jahr allein für das Arbeitslosengeld I knapp 22,5 Milliarden Euro ausgeben und damit etwa 4,8 Milliarden Euro mehr als 2009.
Bei ihren Berechnungen legten die Experten laut «Spiegel» die gesamtwirtschaftlichen Eckdaten der Bundesregierung für das kommende Jahr zugrunde, die von einem Wirtschaftswachstum in Höhe von 1,2 Prozent und knapp 4,1 Millionen Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt ausgehen.
(ddp)
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