(PR-inside.com 07.11.2009 12:06:02) - Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF passt einem Bericht des
«Spiegels» zufolge als erstes DAX-Unternehmen zum 1. Januar 2010 die
Verträge seiner Vorstände an die Bestimmungen des «Gesetzes zur
Angemessenheit der Vorstandsvergütung» (VorstAG) an.
Ausdrucken
Per e-Mail empfehlen
Hamburg (ddp.djn). Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF passt einem Bericht des «Spiegels» zufolge als erstes DAX-Unternehmen zum 1. Januar 2010 die Verträge seiner Vorstände an die Bestimmungen des «Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung» (VorstAG) an. Dieser Schritt erfolge für alle Vorstände gleichzeitig, obwohl nach dem Gesetz
nur Neuverträge entsprechend formuliert werden müssten, wie das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab berichtete. «Wir wollten keine Zweiklassengesellschaft im Vorstand schaffen», begründete der Aufsichtsratsvorsitzende Eggert Voscherau das Vorgehen des Konzerns.
An den Fixgehältern der BASF-Vorstände, die ein knappes Drittel der Gesamtbezüge ausmachen, ändert sich dem Bericht zufolge durch die neuen Verträge nichts. Der variable Teil orientiere sich, wie bisher, an der Entwicklung der Gesamtkapitalrendite und zusätzlich an einer Reihe von qualitativen Zielvorgaben.
Bei BASF verdient das einfache Vorstandsmitglied laut «Spiegel» gut zwei Millionen, der Vorsitzende mehr als vier Millionen Euro im Jahr. Die Gehälter seien im Unternehmen allgemein akzeptiert, sagte Voscherau. Nach dem neuen Gesetz werden sie nicht mehr vom Präsidialausschuss, sondern vom gesamten Aufsichtsrat beschlossen. Zusätzlich sollen sie auch der Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden.
(ddp)
Erklärung:
Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.