Die spinnen! GM düpiert uns und die Kanzlerin mit der Opel-Entscheidung
(PR-inside.com 04.11.2009 20:12:03) - Pfarrer Jürgen Fliege verurteilt Entscheidung von Genereal Motors, Opel nicht zu verkaufen
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Tutzing. Was wäre denn gewesen, wenn der Airbus der Kanzlerin mitten über dem Atlantik auf der Rückreise von Obama und dem Amerikanischen Parlament kehrt gemacht hätte, um nach Detroit zu reisen, um dort ein paar Stühle zu rücken? Die spinnen, die Leute von GM, die jetzt Opel behalten wollen, nach dem das deutsche Volk mit seinen Steuerzahlern Opel erst gerettet hat! Die
spinnen! Was ist denn das für ein Stil, unserer Kanzlerin in Washington Zucker in den Hintern zu blasen, um zur gleichen Zeit ihr Gesicht und ihr Ansehen zu ramponieren? Was ist das für ein Stil? Was wäre dann gewesen, wenn sie da als unsere Kanzlerin vor der Tür von dem Aufsichtsrat von GM demonstriert hätte? Wenn man sie nicht gehört hätte? Wenn man mit Obama, dem GM gehört, telefoniert hätte und die Kanzlerin auf die Stillosigkeit hingewiesen hätte? Aber nein! So wenig wie sie in Washington bewegte, bewegte sie auch nichts in Detroit. Opa Brüderle darf vor die Presse treten und sich aufregen und die Erwartung äußern, dass wir unser Geld zurück wollen, mit dem wir GM durch den Fluss geholfen haben. Es ist genau derselbe Stil, den die Banken pflegen und der uns systematisch in die Entsolidarisierung unserer Welt führt. Es ist genau das, was die Welt nicht brauchen kann. Die Kapitalisten, die die Welt mit ihrer Gier zerstören, kommen wieder keck aus ihren Geldbunkern gekrochen und lachen uns und der Kanzlerin frech ins Gesicht. Vielleicht aber geht auch diese Frechheit nur so lange zum Brunnen, bis auch sie zerbricht.
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