PR-inside.com
Firmen-Webkatalog: Suchmaschinengerecht eintragen
DeutschEnglish
PR-inside
Special Pages
Mit unserem RSS-Feed sind Sie immer auf dem neusten Stand
rss feed


Mehr Informationen
Umwelt & Energie

Die Umweltschutzorganisation drängt zugleich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien

Greenpeace fordert unabhängige Netzagentur auf dem Strommarkt


Greenpeace fordert unabhängige Netzagentur auf dem Strommarkt
Greenpeace fordert unabhängige Netzagentur auf dem Strommarkt ©ddp

(PR-inside.com 20.11.2009 12:15:02) - Die Bundesregierung soll sich nach Ansicht der
Umweltschutzorganisation Greenpeace stärker bei der Modernisierung
des Stromnetzes engagieren. «Die deutsche Regierung muss für den
weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien dringend den Netzausbau
beschleunigen», sagte Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace
Deutschland, am Freitag in Berlin.

Drucken Ausdrucken
Artikel weiter empfehlen Per e-Mail empfehlen
Berlin (ddp). Die Bundesregierung soll sich nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace stärker bei der Modernisierung des Stromnetzes engagieren. «Die deutsche Regierung muss für den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien dringend den Netzausbau beschleunigen», sagte Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace Deutschland, am Freitag in Berlin. Dazu sei
es notwendig, die Übertragungsnetze in eine unabhängige Netzagentur mit mindestens 50-prozentiger staatlicher Beteiligung zu überführen, um Blockaden der Energiekonzerne aufzulösen. Das EU-Recht ermögliche eine solche staatliche Kontrolle der Netze. Nach Einschätzung von Greenpeace muss für einen effektiven Klimaschutz der Anteil der Erneuerbaren Energien in der EU bis 2050 auf bis zu 90 Prozent ansteigen. Voraussetzung seien jedoch hochmoderne Stromnetze, die Verbrauch und Erzeugung beispielsweise von Solar- und Windenergie aufeinander abstimmten und in der Lage seien, Extremwettersituationen auszugleichen. Die neuen Technologien für eine solche Steuerung seien vorhanden, allerdings gebe es für die Energiekonzerne derzeit keine Anreize, diese auch einzusetzen, sagte Thomas Ackermann vom Ingenieurbüro Energynautics, das für Greenpeace eine entsprechende Studie erstellt hat. Notwendig sei zudem ein großer Netzverbund auf europäischer Ebene, der es ermögliche, erzeugte Energie über große Entfernungen zu transportieren, wie etwa in Nordafrika erzeugte Solarenergie. Die Umweltschutzorganisation rechnet dafür mit Investitionskosten von EU-weit insgesamt 209 Milliarden Euro bis 2050. Umgelegt auf den Strompreis bedeute das Mehrkosten von 0,15 Cent pro Kilowattstunde. (ddp)


Erklärung: Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.



AGB | Datenschutz | Impressum | Kontakt