(PR-inside.com 07.11.2009 12:04:02) - Bei der Versorgung von älteren Menschen steht nach Ansicht von
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Zukunft die Pflege im
eigenen Zuhause im Vordergrund. «Ambulante Angebote müssen vor
stationären gehen», sagte Laumann am Samstag in Hilden anlässlich
einer Fachtagung.
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Hilden (ddp-nrw). Bei der Versorgung von älteren Menschen steht nach Ansicht von NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Zukunft die Pflege im eigenen Zuhause im Vordergrund. «Ambulante Angebote müssen vor stationären gehen», sagte Laumann am Samstag in Hilden anlässlich einer Fachtagung. «Ältere Menschen möchten zu Hause leben und sich über Hilfe- und Pflegebedürftigkeit keine Sorgen machen müssen», betonte der Minister. Nur so bliebe man nahe
an den Bedürfnissen der Menschen.
Laumann unterstrich, dass dieses Thema mit Blick auf die demografische Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinne und Nordrhein-Westfalen gut darauf vorbereitet sei. Für das Jahr 2050 erwarteten die Experten, dass die Bevölkerung in NRW um zwei Millionen abnehme und dann nur noch 16,2 Millionen Menschen hierzulande lebten. «Gleichzeitig wird sich die Lebenserwartung in den kommenden Jahrzehnten weiter erhöhen», sagte Laumann. Im Jahr 2050 liege sie in NRW bei über 90 Jahren.
Das Land wolle diese älteren Menschen «nicht allein» lassen. So kümmere sich das Land um Senioren, die sich für neue Wohnformen im Alter interessieren. «Senioren schließen sich beispielsweise zusammen und wollen ein Haus mieten oder kaufen, in dem zwar jeder seine eigene Wohnung hat, es aber auch Gemeinschaftsräume für Spielabende oder einen Garten zum gemeinsamen Grillen gibt», sagte Laumann. Um Ältere entsprechend beraten zu können, förderte das Land bislang zwei Regionalstellen für neue Wohnformen in Köln und Bochum. Sie gehen Anfang des Jahres in das Landeszentrum für Pflege in Münster auf.
(ddp)
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