(PR-inside.com 07.11.2009 13:04:01) - Post-Chef Frank Appel fordert die Bundesregierung auf, das
Postgesetz in seiner jetzigen Form zu ändern. Damit solle eine
Preiserhöhung beim Porto möglich werden, um den Erlösausfall im
schrumpfenden Briefgeschäft aufzufangen, wie die «Wirtschaftswoche»
am Samstag berichtete.
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Düsseldorf (ddp). Post-Chef Frank Appel fordert die Bundesregierung auf, das Postgesetz in seiner jetzigen Form zu ändern. Damit solle eine Preiserhöhung beim Porto möglich werden, um den Erlösausfall im schrumpfenden Briefgeschäft aufzufangen, wie die «Wirtschaftswoche» am Samstag berichtete.
«Die Bundesregierung muss den rechtlichen Rahmen an
die künftigen Entwicklungen anpassen», sagte Appel der «Wirtschaftswoche». «Die gesetzlichen Vorgaben müssen auf die Anforderungen der kommenden 25 Jahre Antworten geben.» Die Post habe das Porto seit zwölf Jahren nicht erhöht, brauche aber «eine Basis für eine vernünftige Bezahlungsstruktur» für die Mitarbeiter. Da spiele die Preisregulierung eine wichtige Rolle.
Den Einstieg der Verleger gemeinsam mit der niederländischen Post TNT ins Briefgeschäft hält der Manager für «volkswirtschaftlichen Unsinn». Er sagte: «Man geht in einen schrumpfenden Markt mit so niedrig entlohnten Arbeitsplätzen, dass sie vielfach nur besetzt werden können, wenn der Staat das Gehalt aufstockt, sprich: die Jobs subventioniert.» Viele der Zusteller müssten am Monatsende den Lohn durch «Hartz IV» aufstocken, kritisierte Appel. Die Wahrscheinlichkeit, «dass die Wettbewerber im Briefmarkt irgendwann einmal ohne Subventionierung auskommen werden, ist gleich null».
(ddp)
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